Enduroreise in die Abruzzen mit dem MC Weiß-blaue Elefanten e.V. vom 27.10 - 3.11. 2001
Ankunft in Poggio di Roio
Abladen nach der Ankunft. (wer rastet der rostet)
Am 26.10., um 18:00, war es soweit. Wir luden unsere Mopped's auf die Hänger, und fuhren los. Der Weg führte über die Brennerautobahn, vorbei an Modena, Richtung Ancona. Dann weiter nach Teramo, wo wir die Autobahn verlassen um auf die A24 zu wechseln. Die A24, ist eine zum größten Teil auf Stelzen, in die zerklüftete Natur der Abruzzen hineinbetonierte Verbindung, zwischen Adriaküste und italienischer Westküste bzw. Rom. Unser Weg führt durch den über 10 km langen Gran-Sasso-Tunnel nach L'Aquila, wo wir die Autobahn verlassen, um unseren Ausgangspunkt für die nächste Woche in Poggio di Roio anzusteuern. Seit München fast 1000 km gefahren, erreichen wir so gegen 6:00 in der Früh unser Quartier. Natürlich ist noch alles zu. Also noch ein bisschen versuchen zu schlafen, Brotzeit machen, den Hänger abladen, die Zeit totschlagen. Das Wetter ist italienisch herrlich, aber trotzdem saukalt. -3C zeigt das Thermometer im Golf, aber um 9:00 sind's deren +10C, und die Situation scheint gerettet. 8:00 Italien wacht auf, das Hotel sperrt auf, wir Checken ein. Und dann ?? Na Klar ! Jetzt wird Motorrad gefahren deshalb sind wir ja schließlich da.
Nauf auf'm Berg! Wo's am schönsten ist!
Runter mit dem Pneu! Service muss sein! Reifenwechsel de la Casa!
Unsere Planung sieht vor, abwechselnd, einen Tag Straße, einen Tag Gelände zu Fahren. Die Gegend ist für Unternehmungen dieser Art ideal. Verwinkelte kleine Straßen laden zum Kurvenwedeln ein. Schotterwege, in allen Schwierigkeitsklassen, wollen bezwungen werden. Wohlbemerkt, sind die Abruzzen südlich von L'Aquila kein in Verbotsschildern erstickendes Terrain. Diese Wege sind da um befahren zu werden, und das kommt offensichtlich nicht oft vor. Was soll's uns freut's das es so ist, und wir wollen auch versuchen für eine Woche zu vergessen, mit welchen Reglementierungen und Beschränkungen das Leben Zuhause überhaupt abgeht. Ein großes Manko, mit dem ich mich  abgeben musste, sind meine Defizite beim Geländefahren. Da hab ich bis nächstes Jahr noch die eine oder andere Übungsstunde, in der heimischen Kiesgrube vor mir, um sämtliche Fahrten mitmachen zu können. Verkehr ? Das ist hier anscheinend ein Fremdwort. Einzig in der Stadt L'Aquila bekommt man zu spüren, das es auch hier so etwas wie Alltag in unserem Sinn gibt. Auch die Preise für Hotel, (18Euro) und z.B. Abendessen, (10,5Euro) sind durchaus moderat. Die weite Anreise lohnt sich also unbedingt, zumal daheim um diese Jahreszeit das Mopped schon eingemottet in der Garage steht.
Gaaaaaaaaaas!!
Nix geht mehr. Ohne fremde Hilfe keine Chance was den Spaß am Abend steigert. Hilfe zu benötigen wird nicht unter einer Flasche Wein bestraft. Zu wenig Gas!
Schiiiiiiiiiieb!
Zeitplan
27.10. Ankunft: danach Geländetour angetestet, aber abgebrochen, per Straße zum Campo Felice
28.10. Abgebrochene Geländetour vom Vortag fertiggefahren. Ziel ist die Hochebene P.di Rascino
29.10. Straßentour: Hinterseite des Gran Sasso
30.10. Geländetour: Schiliftwartungswege am Campo Felice (war mir zu krass, bin dann im Piano di Pezza für mich fahrbarere Wege gefahren)
1.11. Straßentour zum Gran Sasso/ Campo Imperatore, Rückfahrt über Castelli, und dann hinten um den Gran Sasso herum nach L'Aquila
2.11. Straßentour zum Lago di Campotosto
3.11. Abschlussgeländetour (Weg bei der Kirche) hat keiner geschafft, danach Straßenfahrt zum Lago del Salto, 15:00 Heimreise:
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Stand: 26. Dezember 2001 20:10:04