Ostern am Gardasee 2002
Die Ortseinfahrt von Garmisch-Partenkirchen
Der höchste deutsche Berg von seiner schönsten Seite: Die Zugspitze!
Alle Jahre wieder: Am Donnerstag den 28.3. startete ich zu unserer Minimotorradsession nach Riva am Gardasee, wo sich alljährlich die selben Kumpanen am Camping al Lago treffen, um die Osterfeiertage gemeinsam zu verbringen. Die Anfahrt erfolgte über die klassische Route Garmisch, Innsbruck, Brenner, Bozen bis Mezzolombardo, und von da aus über Molveno und Ponte Arche nach Riva del Garda. Obwohl Ostern 2002 sehr früh im Kalender stand, war das Wetter von der ersten bis zur letzten Minute fantastisch. An Ostern fünf Tage ohne Regen, das gab's in den letzten zehn Jahren nicht mehr. Gegen 17:30 kam ich in Riva an. Der Augsburger Teil der Meute war schon ein paar Tage da, und hatte den Platz reserviert. Nach Begrüßung und Hallo hieß es schnell einzuchecken und das Zelt aufbauen, denn die Uhr steht noch nicht auf Sommerzeit und es sollte bald dunkel werden.
Wenn ich ein Mädchen bin!!!
Ob dieses Höschen vielleicht passt???
Pause für Mopped und Fahrer
Meine SLR in bester Gesellschaft
Die erste Tour am Karfreitag führte uns über Mori auf die Rückseite des Monte-Baldo. Einige Kilometer nach Bretonico verlassen wir die Strada del Monte-Baldo Richtung Avio. Von Avio dann nach Sabbionara wo es eine Brücke über die Autobahn und den Fluss Adige gibt. Auf der SS12 Richtung Ala wo's bei Sdruzzina nach rechts auf eine herrliche Bergstraße abgeht. Ab hier eröffnet sich einem ein Motorradgebiet, wo man tagelang fahren könnte. Unzählige kleine und kleinste Sträßchen, schlängeln sich hier durch die Landschaft. Unser Weg führt über Erbezzo, Bosco Ciesanuova, Rovere, Velo, Selva, tja und dann? haben wir uns verfahren. Zumindest standen wir auf einmal in Arzignano, wo ich mir erlaubte, das im Verkaufsraum einer Tankstelle ausliegende Kartenmaterial, in Augenschein zu nehmen, um die Unklarheiten zu beseitigen. Die Lösung des Problems hieß, von Arzignano dem Wegweiser nach, nach Valdagno, über Recoaro Terme zum Passo Xon, und dann über den Pian delle Fugazze am Monte Pasubio die wunderschön kurvenreiche Strecke Richtung Rovereto. Von da nach Riva ist's dann sowieso klar. Fast vierhundert Kilometer sind wir diesen Tag gefahren. Und am Abend waren sich alle einig: Eine Supertour!
Grillen,
Grillabend am Campingplatz.
sitzen und ratschen im Freien! 
So macht Ostern Spaß.
Bis alles weg war!
Am Karfreitag gab's ein Grillfest, aber ohne Fisch. ( ist uns auch erst eingefallen nachdem die Koteletts weg waren ) Trotzdem wurden alle mehr als satt, und die Aktion erschien uns am Karsamstag wiederholungswürdig.
Genau gegenüber des Aussichtspunktes liegt Limone
Das grandiose Panorama vom Monte-Baldo auf den See.
An den schattigen Stellen liegt an Ostern immer noch 
Schnee, weshalb der Monte-Baldo nur im Uhrzeigersinn 
mit dem Motorrad befahrbar ist.
Durchschlageübung am Monte-Baldo.
Für den Karsamstag planten wir, die bei uns seit vielen Jahren beliebte, Standarttour über dei Rückseite des Monte-Baldo, Bretonico, Spiazzi, Caprino, Garda, dann auf der Gardessana nach Torri del Benaco, um mit der Fähre nach Maderno überzusetzen. Das die Monte-Baldo Befahrung mit der ein oder anderen Schneepassage verbunden sein wird wahr uns bekannt, weshalb wir rechts um den Berg herum Fahren. Uns begegnen jedes Jahr Gruppen, die es andersrum, nähmlich von Garda aus versuchen, und dann kläglich an den Schneefeldern scheitern, welche bergauf bezwungen werden müssten. Von Maderno führte der Weg weiter über Gargnano, zum Lago di Valvestino an dessen Rand sich eine unheimlich winkelige Straße, durch das Tal schlängelt. Unser Ziel war der Lago di Idro wo's in Anfo abgeht zum Passo Maniva. Dieser Pass führt im oberen Drittel über Schotter. Aber da lag noch so viel Schnee, das es gar nicht dazu kommen sollte. Wir kehrten um, und machten uns über Storo wieder auf den Weg Richtung Campingplatz.
Die Fähre fährt von Torri del Benaco nach 
Maderno oder umgekehrt und kostet 5,50 €.
Blick von der Fähre auf Maderno.
Von hier aus währen es noch mehrere 
Kilometer bis zur Passhöhe gewesen.
Bis hierher und nicht weiter, am Passo Maniva.
Auch am Ostersonntag wurde gefahren, und alle Anwesenden fuhren in einer Gruppe los. Diese Konstellation hielt allerdings nur bis zum Monte-Bondone, weil die Fahrer zu unterschiedlich, und die Gruppe zu groß war. Unser Teil fuhr weiter Richtung Trento, Und der Rest wieder zurück nach Riva. In Trento durchquerten wir das Adige ( Etschtal ) und drehten noch eine Runde im Lavarone Gebiet, um dann über Folgaria wieder nach Rovereto, und von da nach Riva zurückzukehren.

Zur Heimfahrt am Ostermontag gibt's soviel zu sagen:
Das Gampen Joch war geöffnet, der Jaufenpass auch. Das Wetter war super! Alles klar?? Geil!!!

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Stand: 14. April 2002 11:19:34