Der Unfall vom 17.4.2002
Die Grundstückseinfahrt der Gartenbaufirma
Aus dieser Grundstückseinfahrt schoss der unfallverursachende 3er BMW. Der Verkehrsspiegel wurde erst nach dem Unfall dort aufgestellt.
Der 17. April 2002 sollte der bis jetzt schicksalhafteste Tag meiner Motorradfahrerlaufbahn werden. Ich hatte etwas in München-Pasing zu erledigen. Aufgrund der dortigen Parkplatzsituation beschloss ich mit dem Motorrad zu fahren. Der Heimweg führte mich über Planegg nach Pentenried, und von da über die kleine Verbindungsstraße "Im Rahm" Richtung Unterbrunn. Unmittelbar bevor ich die Grundstückseinfahrt einer Gartenbaufirma passierte, tauchte vor mir ein 3er BMW auf, der aus dieser Einfahrt versuchte, in die Richtung abzubiegen aus der ich kam. Als er seinen Fehler erkannte, verzögerte er seinen Abbiegevorgang vor lauter Schreck, bis fast zum Stillstand, wodurch der Wagen 45° schräg stehend die ganze Straße blockierte, was ein Ausweichen unmöglich machte. Es kam zur Kollision mit schwerwiegenden Folgen für mich. Durch den Umstand das das Auto 45° schräg zu meiner Fahrtrichtung stand schlug mein Motorrad nach dem Anprall mit voller Wucht seitlich gegen den Wagen, was mir schwere Verletzungen am linken Fuß und Bein zufügte, welche sich auch gleich in Form unglaublicher Schmerzen bemerkbar machten. Nach ca. 25 Minuten erlöste mich der Notarzt von Schmerz und Bewusstsein, dann ging es mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus München-Harlaching.
Während der 1. Operation
So sah mein Fuß nach dem Crash aus. Die große Zehe konnte leider nicht gerettet werden und wurde noch am Unfalltag amputiert.
Die Verletzungen des Beines habe ich an der Unfallstelle schon so einigermaßen realisiert, aber das es den Fuß so schlimm erwischt hat wurde mir erst am nächsten Tag im Krankenhaus klar gemacht. Die Diagnose des ganzen lautet! Polytrauma mit offener Oberschenkelfraktur links, distaler Unterschenkeltrümmerfraktur, Großzehenquetschung links, Weichteilverletzung linker Vorfuß. Der ganze Zirkus brachte mir bis jetzt sechseinhalb Wochen Krankenhaus, fünf Wochen Reha, und die Krankheit dauert gegenwärtig noch an.
3 Wochen nach der sechsten Operation Röntgenbild des linken Fußes
So sah mein Fuß drei Wochen nach der letzten Operation aus. Die zwei Zehen neben der Großen, wurden bei dieser sechsten Operation ebenfalls gekürzt.
Das Röntgenbild des Fußes sieht bis auf die große Zehe noch fast normal aus.
Röntgenbild des Oberschenkels mit Hüftgelenk Röntgenbild des Unterschenkels
Der Trümmerbruch des Oberschenkels wurde mit Draht und einem Gammanagel wieder fixiert.
Der Unterschenkel wurde  mit einem Marknagel, das Wadenbein mit einem Blechstreifen und Schrauben zusammengefügt.
Meine demolierte SLR650
Auf den ersten Blick, ist das Mopped gar nicht so stark beschädigt.
Der gebrochene Fußrastenträger
Die gebrochene Fußrastenplatte.
Der vom Knie eingeschlagene Tank
Der Tank, wurde vom Knie so brutal eingeschlagen.

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Stand: 20. August 2002 21:43:12